Paschkerwitz
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Paschkerwitz

unvergessenes Dorf in Schlesien

von Inge Andrews geb. Pfeiffer
Es sind nun über 60 Jahre her, seitdem ich dieses Dorf zum letzten Mal sah. Der Abschied war kein freiwilliger. Es war der 20. Januar 1945. Der Krieg ging seinem Ende zu, und die Sowjetische Armee stand vor der Tür. Es kam der Befehl, das Dorf zu verlassen. Es vergingen viele Jahre, und nur wenigen war es vergönnt, ihren Heimatort wiederzusehen.

            Die Einwohner haben im Laufe der Zeit anderswo ein neues Zuhause gefunden. Doch stets wird ihnen die alte Heimat in Erinnerung bleiben. Manche haben inzwischen ihren Heimatort besucht. Andere haben es vorgezogen, ihr Dorf so in Erinnerung zu behalten, wie sie es zuletzt gesehen haben. Viele haben versucht, mit alten Freunden und Schulkameraden in Verbindung zu treten, um mit ihnen Erinnerungen auszutauschen. Auf diese Weise kam ich in den Besitz von mehreren Bildern und Ansichtskarten, die ich nun mit allen Leuten teilen möchte, die an unserem Ort interessiert sind. Falls Sie selbst Bilder oder anderes von Interesse bezüglich Paschkerwitz haben und es dieser Webseite zur Verfügung stellen möchten, bitte ich Sie, mit mir in Verbindung zu treten. Ich hoffe nun, daß ich Ihnen mit diesem Bericht unsere Heimat etwas näherbringen kann.

Meine e-mail Adresse:   mga01@telus.net .

Folgenden Personen möchte ich nun meinen Dank aussprechen:

Dr. Will Yancey (USA), dessen Großzügigkeit diese Webseite ermöglicht. Wills Mutter stammte aus dem Nachbarort Langenau (jetzt Cienin) und er hatte
  mit ihr zusammen vor einigen Jahren u.a. auch Paschkerwitz besucht.
Monika Voss (USA), für Bilder, Ansichtskarten und Austausch von Erinnerungen. Ihr Großvater war der Postagent in Paschkerwitz.
Gerhard Frost (Wetzlar) für Bilder aus Paschkerwitz und aus Schlesien. Er besuchte in den letzten Jahren mehrere Male unseren Heimatort.
Christa Stock (Frankfurt) für Ansichtskarten und Bilder. Christa besuchte als Kind oft ihre Großeltern in unserem Ort.
Dora Rösler (Kelheim) für Bilder und Information. Dora war eine Nachbarin von mir in Paschkerwitz.
Margot Schmidt (Bad Blankenburg) für ihre Bemühungen um Material und Kontakte.
Otto Heinrich (Neubrandenburg) für Bilder. Margot und Otto sind ehemalige Schulkameraden.
Manfred Schmitt für Ansichtskarten, Einwohnerlisten und Interesse an unserer Heimat.

 

     
 
Die Trennung und das Heimweh sind am tiefsten, wenn wir, noch als Heranwachsende, den Ort, in dem wir geboren wurden und unsere Kindheit verbrachten, verlassen oder verlieren, wenn wir aus der Heimat vertrieben werden; wenn der Ort oder das Leben, in dem wir aufgewachsen sind, bis zur Unkenntlichkeit verändert oder aber zerstört wurde.
 
     
 
Oliver Sacks, Eine Anthropologin auf dem Mars
 
     
    Letzte Aktualisierung Januar 2010