Die Kirche |
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| Bis 1535 katholisch | 1535 – 1631 evangelisch |
1631 – 1638 katholisch |
1638 – 1654 evangelisch |
1654 – 1707 katholisch |
1707 – 1945 evangelisch |
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Da die Anzahl der Bürger in den Dörfern, die zur Parochie gehörten, ständig wuchs, wurde die Kirche in den Jahren 1690 und 1702 vergrößert. Die jetzige Kirche wurde im Jahre 1839 errichtet. Sie besaß einen Glockenturm für drei Glocken und eine Sakristei, die später vergrößert wurde. Zu dieser Zeit hatte das Dorf 467 Einwohner. |
Zwei Glocken hatten folgende Inschriften :
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Eine Glocke wurde im letzten Krieg auf die Glockensammelstelle nach Hamburg gebracht. Die wertvollen Metalle sollten zur Herstellung von Waffen verwendet werden. Doch man verschonte die unersetzlichen, die aus dem 18. Jahrhundert stammten. Alle aus den Ostgebieten gesammelten Glocken, die verschont geblieben sind, fanden nach dem Krieg in Orten Westdeutschlands einen Platz. Die Glocke aus Paschkerwitz soll in der Kirche Affalterthal in Bayern hängen. Leider konnte das nicht bestätigt werden. Hier möchte ich das Gedicht ,,Der Glockenguß zu Breslau” erwähnen, an das sich vielleicht mancher noch erinnern kann.Seit dem Mittelalter gibt es die sogenannten Sühnekreuze. Wer einen Mord begangen hatte, mußte zur Buße ein Kreuz errichten. Das Bild links unten zeigt das Kreuz auf dem Platz vor der Kirche. Es ist 80x79x12 cm groß. Ein anderes Kreuz steht in einem Garten im südwestlichen Teil des Dorfes.
Außer einigen Schäden hat das Gotteshaus den Krieg überstanden. Leider sind die Kirchenbücher, die alle Taufen, Eheschließungen und Todesfälle verzeichneten, verlorengegangen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Kirche wieder katholisch, und polnische Bürger halten nun ihre Andachten und Feiern darin.
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Sühnekreuz |
Orgel um 1913 |
Grabstein von 1666 |
Totenhäuschen |
Kanzel um 1913 |
| Die Geschichte der Orgel | |||||
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Die Orgel in der Kirche zu Paschkerwitz (jetzt Pasikurowice) wurde im Jahr 1749 von dem berühmten Breslauer Orgelbauer Michael Engler d. J. (1688 – 1760) gebaut. Sie besaß 14 Stimmen und wurde 1839 von Robert Müller aus Breslau umgebaut. Der Spieltisch war seitlich angebracht. Bemerkenswert - und uns noch in guter Erinnerung - waren die oben angebrachten Strahlen der Sonne mit dem drehbaren Zimbelstern. Am unteren Teil des Instruments war ein mehrfarbiges geschnitztes Wappen. Englers Orgeln waren auch in anderen Ortschaften unseres Kreises zu finden u. a. in Trebnitz (Trzebnica), Hünern (Psary), Peterwitz (Piotrkowiczki) und Groß Hammer (Kuzniczysko). Die größte befand sich in der St. Elisabeth Kirche zu Breslau (Wroclaw). Diese Orgel fiel 1976 einem Brand zum Opfer. In der Universitätsbibliothek zu Wroclaw (Breslau) befindet sich ein Rechnungsbuch aus dem Jahre 1751. In diesem sind die Stimmen der Paschkerwitzer Orgel aufgezählt. Auf der Titelseite dieses Buches ist Michael Englers Unterschrift zu sehen. Verschiedenes aus: www.walckerorgel.de/gewalcker.de/2008-10-15/englerdoc.pdf |
Die Orgel heute |
| Die Orgel hat inzwischen einen neuen Anstrich bekommen und sieht trotz ihres Alters noch recht gut aus. Sie war für lange Jahre verstummt, bis sie im Jahr 1998 repariert wurde. Welche Teile von dem Originalwerk noch vorhanden sind, ist unbekannt. Bei dem Umbau in 1839 sind wahrscheinlich schon mehrere Teile ersetzt worden. Auch anderes ist im Laufe der Zeit leider verlorengegangen. So ist z. B. der Zimbelstern nicht mehr vorhanden, der in der Mitte des Strahlenkranzes befestigt war. Es fehlen auch etliche Verzierungen am Gehäuse. Das Wappen unter dem mittleren Pfeifenfeld ist mir noch so in Erinnerung, wie es auf dem Bild erscheint. |
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